Kommentar
Liebe Mitglieder des ASGB!

Während ich diese Zeilen schreibe, tobt ein schrecklicher Krieg mitten in Europa. Unabhängig von der Tatsache, dass Kriege immer entsetzliches Leid verursachen, sind wir dieses Mal direkt mit den Konsequenzen dieses Krieges konfrontiert: Viele Kriegsflüchtlinge, hauptsächlich Frauen und Kinder, finden auch in Südtirol ein neues temporäres Zuhause. Wir stehen in der Verpflichtung, diesen vielfach traumatisierten Menschen ein möglichst angenehmes Umfeld zu bieten und sie mit offenen Armen zu empfangen. Und ja, auch für das Leben unverzichtbare Dinge werden teurer und viele unter uns haben mit dem Umstand zu kämpfen, dass das Haushalten mit dem Einkommen nicht mehr selbstverständlich ist.
So gesehen fordert der Angriffskrieg auf die Ukraine auch von uns Opfer – obwohl wir von den Kriegshandlungen nicht direkt betroffen sind. Die lokale und die nationale Politik sind gefordert, diesen Preisauswüchsen durch gezielte Maßnahmen Einhalt zu gebieten. Wir haben der Landesregierung konkrete Vorschläge unterbreitet, die kurzfristig umsetzbar wären (Seite 6) und die Ausweitung des lokalen Strombonus auf weitere Bevölkerungsgruppen gefordert (Seite 8). Aber auch wenn Land und Staat aktiv werden, uns muss bewusst sein, dass die Inflation höher sein wird als alle Gegenmaßnahmen. Diesbezüglich möchte ich keine falschen Hoffnungen wecken. Die nächste Zeit werden wir den Gürtel enger schnallen müssen!
Abschließend möchte ich allen Landsleuten, die für die Ukraine spenden, die ehrenamtlich die Kriegsflüchtlinge betreuen oder freistehende Wohnungen zur Verfügung stellen, von ganzem Herzen danken! Die Solidarität der Südtiroler mit diesen geplagten Menschen berührt mich zutiefst! Vergelt’s Gott für Eure Hilfe!
So gesehen fordert der Angriffskrieg auf die Ukraine auch von uns Opfer – obwohl wir von den Kriegshandlungen nicht direkt betroffen sind. Die lokale und die nationale Politik sind gefordert, diesen Preisauswüchsen durch gezielte Maßnahmen Einhalt zu gebieten. Wir haben der Landesregierung konkrete Vorschläge unterbreitet, die kurzfristig umsetzbar wären (Seite 6) und die Ausweitung des lokalen Strombonus auf weitere Bevölkerungsgruppen gefordert (Seite 8). Aber auch wenn Land und Staat aktiv werden, uns muss bewusst sein, dass die Inflation höher sein wird als alle Gegenmaßnahmen. Diesbezüglich möchte ich keine falschen Hoffnungen wecken. Die nächste Zeit werden wir den Gürtel enger schnallen müssen!
Abschließend möchte ich allen Landsleuten, die für die Ukraine spenden, die ehrenamtlich die Kriegsflüchtlinge betreuen oder freistehende Wohnungen zur Verfügung stellen, von ganzem Herzen danken! Die Solidarität der Südtiroler mit diesen geplagten Menschen berührt mich zutiefst! Vergelt’s Gott für Eure Hilfe!
Euer
Tony Tschenett,
Vorsitzender des ASGB
Tony Tschenett,
Vorsitzender des ASGB